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Über die Tourismusverbände und sozialen Medien lädt der Turmmuseumsverein Oetz unter der Leitung von Frau Edith Hessenberger zu an 4 aufeinanderfolgenden Filmvorführungstagen in das Narurparkhaus Längenfeld ein.
Erste Präsentation: Heimatfilm aus der Nachkriegszeit: „Solange noch die Rosen blühen“ von Hans Deppe aus dem Jahr 1956, u.a. mit Hans Moser
Für die Produktion wurden zahlreiche Aufnahmen in Sautens, Haderlehn und im alten Oetzer Dorfkern durchgeführt. Der Gasthof Stern sowie das gegenüberliegende Stecherhaus („Gemischtwarenhandlung Emerentia Huber“ dienten vor 70 Jahren als Filmkulisse. Über hundert Komparsinnen und Komparsen aller Altersgruppen waren großteils in ihren Trachten am Filmset beteiligt.
Die Sehnsucht nach Harmonie und Naturverbundenheit, eine moralische Ordnung und emotionale Beziehungen sollen die gesellschaftlichen Konflikte dieser schwierigen Zeit nach dem Naziregime verdrängen. Die sogenannte Alpenromantik hatte eine lange Tradition und war in jenen Jahren wieder besonders gefragt.
Besonders zu erwähnen ist die Teilnahme eines jungen Oetzers (damals 11 Jahre alt) als Laienschauspieler, der im Haus Hermann Griesser („Bäckens“) mit seinen 3 Schwestern aufgewachsen ist. Mit viel Courage und Mut war er mit seinem neuen Fotoapparat stets bei den Filmaufnahmen präsent.
Herr Karl-Heinz Griesser, geb. Mai 1945, lebt derzeit in Innsbruck und hat sich mit großer Freude zu der Filmvorführung im Naturparkhaus über die Einladung von Frau Hessenberger eingefunden. Seine lebendigen Erzählungen und Fotoaufnahmen zu den Drehaufnahmen wurden vom anwesenden Publikum mit viel Applaus belohnt.
Ein gelungener Abend mit vielen berührenden Begegnungen.
U. Stecher